Ein kurzes Statement von mir zu Gegenbauers offenen Brief

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Leider bin ich die letzten Tage nicht zum Schreiben gekommen, da ich aktuell im Wahlkampf für die Präsidiumswahlen bei Hertha BSC stecke. Die Versammlung ist am heutigen Tag. Gestern, also am Pfingstmontag, veröffentlichte Werner Gegenbauer, seines Zeichens aktueller Präsident bei Hertha BSC, einen offenen Brief auf der Website von Hertha BSC. Diesen habe ich zum Anlass genommen um ihn einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Den offenen Brief von Herrn Gegenbauer findet ihr hier, meine Antwort darauf nachstehend.

Ein kurzes Statement von mir zu Gegenbauers offenen Brief:

Werner Gegenbauer spricht von einer Zerrissenheit im Verein. An dieser hat er einen großen Anteil. Erst nach und nach kommt ans Licht, dass er die letzten 4 Jahre viele Entscheidungen dank einer stabilen Mehrheit durchbringen konnte. Ein solches Verhalten, was eine gesunde Diskussions-Kultur im Vorstand zerstört hat, hat die Spaltung hervorgerufen. Neu ist nur, dass man sich dieses Verhalten nicht mehr gefallen lässt.

Werner Gegenbauer sagt, es schadet dem Verein in der Öffentlichkeit nur, wenn man es zur Zerreißprobe kommen lässt. Dazu muss ich die Frage stellen, kann das Bild von Hertha in der Öffentlichkeit noch schlechter werden? Wie sagt man so schön, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Werner Gegenbauer nennt die Zusammenarbeit zwischen ihm, Preetz, Schiller und Manske als funktionierend und sich gegenseitig nicht behindernd. Man könnte auch sagen, sie hinterfragen die Entscheidungen unter einander nicht, das was man macht, wird schon richtig sein. Wohin uns dies in den letzten 4 Jahren geführt hat, haben wir alle erlebt. Zu einer guten Arbeit gehört eben auch, dass man Entscheidungen einmal hinterfragt und kontrovers diskutiert. Doch dies schein Gegenbauer nicht zu wollen.

Der größte Witz ist, dass Gegenbauer für die kommenden Jahre eine ‚offene und aktive Dialogkultur‘ wünscht. Dies hat er in den letzten 4 Jahren erfolgreich verhindern können und, sofern er seine Ziele und Wünsche erreicht, wird er diese auch ab dem 30.5. nicht mehr anstreben. Ich als Fan fühle mich durch diese Aussage am meisten geohrfeigt.

Werner Gegenbauer möchte der Präsident aller Mitglieder sein. Zu allererst sage ich, er sollte als gewählter Präsident für ALLE FANS einstehen, nicht nur für die Mitglieder. Und wenn er das sein möchte, dann sollte er auch einmal auf die Fans hören, die bei diversen Themen in den vergangenen Jahren mehrfach ganz laut aufgeschrien haben, nur erhört hat er sie nicht.

Zu guter Letzt schwört er noch die Fans darauf ein, dass man ja noch über einen weiteren Einspruch entscheiden müsse. Ein klares Wahlkampfmanöver. Wer das Thema heiß hält, lässt weniger Platz ihn und seine Gefährten zu hinterfragen.
Das einzige wo ich mich seiner Meinung anschließe ist, alle Mitglieder denen es möglich ist, sollten zur MV kommen und ein klares Zeichen setzen, dass wir uns nicht mehr durch populistische Phrasen für Dumm verkaufen lassen.

Ich freue mich, auch alle am Dienstagabend zu treffen, um mit euch gemeinsam die Weichen für eine neue Ära bei Hertha BSC zu setzen. Denn es ist Zeit für Veränderung.

In diesem Sinne
René ‚Mueggi‘ Jünemann
2. Vorsitzender OFC Berliner Jungs

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René Jünemann – who has written 33 posts on Berliner Junge - Blog - Ein Querdenker macht sich Gedanken.

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