Ich hasse die GEMA

GEMA

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Mehr habe ich eigentlich zu dem Thema nicht zu sagen. Aber wer mich kennt, darauf kann ich es nicht beruhen lassen. Es gibt eine große Anzahl an Künstlern die die heute getroffene Entscheidung des Landgerichts Hamburg, auch wenn sie normal von der GEMA vertreten werden, nicht gut heißen.

In Zeiten der aussterbenden wirklichen Musik-Fernsehsendern sind Video-Plattformen wie YouTube gerade für kleine Künstler ein unschlagbar gutes Mittel um die eigenen Songs verbreiten zu können. Dies wird, zumindest für den deutschen Markt zukünftig noch weiter beschnitten.

Das einzig Gute an der heute getroffenen Entscheidung ist, dass die GEMA und Google (als Inhaber von YouTube) sich wieder an einen Tisch setzen wollen. Es ist aktuell, vor allem mit der heutigen Entscheidung im Rücken, nur schwerlich vorzustellen, dass die GEMA signifikant von Ihrer bisherigen Vorstellen (0,8 Cent pro Videoaufruf) abrücken wird. Diese Summe wird Google nicht annehmen können, kommen doch gerade bei Videos von sehr bekannten Künstlern schnell pro Video mehrere 5-6 Stellige Summen zusammen.

Laut offiziellen Zahlen eines Musik-Publishers, der auch auf dem britischen Markt tätig ist, bezahlt YouTube, bzw. Google im vereinigten Königreich etwa 0,012 Cent pro Videoaufruf aus Großbritannien. Das bedeutet in England kann ein Video etwa 70 mal aufgerufen werden um die Summe für einen Aufruf in Deutschland einzuspielen.

Nein, ich möchte hiermit nicht Google in Schutz nehmen. Google ist ein riesiger Globalplayer, der jährlich Milliarden an Gewinn durch Werbemaßnehmen macht. Google sollte den Künstlern, die die Plattform YouTube zu einem solch großen Erfolg mit verholfen haben, einen anständigen Anteil an diesem Erfolg zu gute kommen lassen. Jedoch ist das, was die GEMA hier betreibt reiner Wucher und demnach auch in meinen Augen nicht tragbar.

Im Sinne der User, also MIR und der vor allem vielen kleinen Künstler ist nur zu hoffen, dass die GEMA und Google doch noch zu einer Einigung kommen und wir uns bald nicht mehr über in unserem Land gesperrte Videos ärgern müssen.

In diesem Sinne

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René Jünemann – who has written 33 posts on Berliner Junge - Blog - Ein Querdenker macht sich Gedanken.

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3 Responses to Ich hasse die GEMA

  1. Willi E sagt:

    Gerade kleine Künstler sollten sich jetzt nicht beschweren. Mit Soundcloud zum Beispiel haben sie ein tolles Tool um ihre Musik unkompliziert unter die Leute zu bringen. Eigentlich sollte man Youtube schlicht links liegen lassen, solange Google nicht seine raffgierige Politik ärgert.

    • Das ist fachlich so einfach nicht richtig. Nahezu in jedem Land rund um die Welt konnte sich Google/YouTube mit den entsprechenden Pendants der GEMA über eine Vergütung der Künstler einigen können. Es ist also bei weitem nicht so, dass Google nicht bereit wäre etwas an die Musiker zu zahlen. Nur ist die GEMA die einzige Gesellschaft, die solche horenden Summen fordert. Dazu ist es halt gerade für kleinere deutschsprachige Künster die gerade auf die Aufrufe aus Deutschland hoffen halt nicht so wie du sagst. Youtube hat mit einem riesigen Abstand die meisten Nutzer aller Videoportale. Was bringt mir als Künstler ein Portal wie Soundcloud oder meinetwegen auch Myvideo und Co. wenn dort die Aufrufzahlen zusammen nicht einmal ein Zehntel der von Youtube sind. Die Künstler wollen was verdienen, richtig, das sollen sie auch, aber wenn ich gerade von DEM Portal, wo ich mit abstand am meisten verdienen könnte, nichts bekommen kann, dann kann das für mich nicht hilfreich sein. Dementsprechend kann das Auftreten der GEMA vor allem für kleine Künstler nicht von Vorteil sein. Das wäre wie, wenn ein Künstler seine Platten nur noch in kleinen Plattenläden verkaufen dürfte, weil er dort 2 Euro mehr verdienen würde, er dafür aber auf das Geschäft in den großen Ketten wie MediaMarkt und Co verzichten müsste. Deine Argumentation hinkt demnach leider. Es wäre das beste für alle, wenn Google und die GEMA endlich eine Übereinkunft treffen würden, im Sinne der User und auch der Künstler, das geht jedoch nur, wenn die GEMA sich bewegt. Google ist und wird auch weiterhin nicht primär vom deutschen Markt abhängig sein, dazu ist das Unternehmen weltweit zu stark. Und das heißt im Umkehrschluss, dass jeder Künstler, der aktuell keine Musik auf dem Deutschen Markt zeigen kann, mit jedem Tag Geld durch die Lappen geht.

  2. Totti Jünemann sagt:

    Musiker sollten grundsätzlich ihre VÖ´s in den kleineren Geschäften feilbieten oder selbst von ihren eigenen Plattformen in die Welt tragen. Denn durch Media-Saturn-Markt werden durch falsche Werbestrategien falsche Verkaufszahlen weitergegeben und da die “Charts” seit einigen Jahren sowieso nicht mehr ausschließlich durch Verkaufszahlen ausgerichtet werden, ist das alles überflüssig geworden. Ausser die GEMA, die u.a. auch die Rechte der Künstler wahrt! Auch wenn es in anderen Ländern zw. den dortigen Verlagsrechtträgern und GOOGLE funktioniert, liegt es wohl hauptsächlich daran daß dort div. Gesetzesgrundlagen weitaus anders liegen, als hier im paragraphenreitenden Germoney und es sich dort von hause aus schon um andere Summen handelt und die Bürokratie dort nicht ganz so erheblich verteuert ist.

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