NEUSTE ERKENNTNIS: Süße Getränke sind ungesund und machen Kinder dick!

Süßes macht dick

Jaja, so ist das, ich weiß, es kommt schockierend und Ihr seid gerade vom Stuhl gefallen. Und womit, mit recht. Da muss uns doch erst eine Studie von FoodWatch Deutschland darauf aufmerksam machen, dass Lebensmittel die von bösen bösen Firmen vor allem für Kinder entwickelt werden, häufig mehr gesundheitsschädlich als Förderlich sind. Und das gleich bei rund 75% der getesteten 1.500 Produkte.

Welch neue Erkenntnis. Es ist ja nicht so, dass ich, wenn man sich einmal die Werbung an einem Samstagvormittag ansieht, nicht auf den ersten Blick erkenne, dass die ganze Rotze die dort beworben wird alles ist, nur nicht gesund. Vor allem Getränke für Kinder schnitten extrem schlecht ab, da sie in den meisten Fällen nur aus künstlichen Aromen, Farbstoffen und Tonnen an Zucker bestehen.

Natürlich sind Kinder auf diesem Gebiet bei weitem nicht so sensibilisiert, wie es ein Erwachsener sein sollte. Kinder sehen den lustigen Tiger, die süße Kuh mit den Flecken oder den verwegenen Piraten. Und soll ich Ihnen was sagen, die Kinder fallen doch tatsächlich auf diese Masche der Werbebranche rein. Noch eine ganz neue Erkenntnis. Wäre es nicht so, würde man nicht auf diesem Weg Produkte vermarkten.

Es ist also nur wenig verwunderlich, das Kinder bei einem Einkaufsgang mit den Eltern genau auf diese Waren scharf wie Nachbars Lumpie sind. Doch liegt es nicht gerade dann an den Eltern dem zumindest bis zu einem gewissen Maß einen Riegel vorzuschieben?!? Wieso muss am Ende eines Einkaufs immer dieses Süße Zeug im Einkaufwagen liegen, aber nur selten ein Apfel oder eine Mohrrübe.

Man soll mich nicht falsch verstehen. Ich bin auch der Meinung, dass es nicht gerade förderlich ist, dass einige, definitiv nicht gesunden Artikel, so offensiv beworben werden dürfen. Aber final liegt es doch in den Händen der Eltern, was sie ihren Kindern zu essen geben.

Gegen einen Zuckersüßen Pudding, den nur augenscheinlich gesunden Kindersaft oder einen kleine Schoko-Riegel ist in der Regel von Zeit zu Zeit auch nichts einzuwenden. Problematisch wird es, wenn 95% der Nahrung eines Kindes aus Fastfood, Softdrinks und extrem zuckerreicher Nahrung. Und genau hier nehme ICH die Eltern in die Pflicht. Es ist nicht die Werbung die die Produkte kauf und den Kindern gibt, es sind die Eltern.

Es macht also keinen Sinn, dass man hier einmal mehr nur die Wirtschaft, also externe Faktoren, in die Pflicht nehmen möchte und die Eltern wieder einmal schadlos davon kommen. Ähnlich war es in der Vergangenheit schon bei der frühkindlichen Erziehung oder bei der Erziehung von Schulkindern. Immer wurden die Schuldigen außerhalb der eigenen 4 Wände gesucht, es ist ja auch soviel einfacher als selbst endlich zu seiner eigenen Verantwortung zu bekennen.

Amüsant war im übrigen gestern die Aussage der Sprecherin von FoodWatch, die tatsächlich meinte, dass es natürlich schwer für Eltern ist ihren Kindern klar zu machen, dass das, was in der Werbung als so toll und gesund verkauft wird, in Wirklichkeit nicht gesund ist und Wasser ja genau so lecker wäre. BITTE WAS? Also Wasser mag sicherlich viel gesünder sein, aber einem Kind zu verkaufen, dass Wasser genau so lecker wie die bunten Softdrinks sind, macht soviel Sinn wie einem Löwen zu erzählen, dass der Salatkopf genauso lecker ist wie das gut abgehangene Steak. Es gibt gesunde Getränke-Alternativen für Kinder, die auch gern getrunken werden. Frische Säfte, Saftschorlen aus frischen Säften, Tee und manch anderes, aber Wasser findet wohl kein Kind genau so lecker wie Getränke mit Geschmack.

In meinen Augen sind es also die Eltern bei denen man ansetzen sollte. Sind diese sich Ihrer Verantwortung bewusst, für diese Thematik sensibilisiert und greifen nur vereinzelnd zu solchen Produkten, dann wird sich auch die entsprechende Lebensmittelindustrie darauf einstellen und einmal überdenken, ob es nicht sinnvoller wäre gesunde und trotzdem leckere Lebensmittel für Kinder zu produzieren. So lange die Produkte aber en Masse von den Eltern für die Kinder gekauft werden, so lange wird sich an der eigentlichen Problematik nichts ändern.

In diesem Sinne

 

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René Jünemann – who has written 33 posts on Berliner Junge - Blog - Ein Querdenker macht sich Gedanken.

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